Der Ölbaum, der heilige Baum der Griechen, hat in den letzten Jahren auch im Grenzdorf Charopo seinen Einstand gegeben. Seit Jahren hielten die Bewohner von Südgriechenland die irrige Vorstellung am Leben, der Ölbaum könne im Norden des Landes nicht kultiviert werden, um ihr Monopol zu erhalten. Sie wurden aber widerlegt … Der Ölbaum kann in Nordgriechenland durchaus angebaut werden und er wird dort vor allem in niederen Gebirgslagen mit großem Eifer kultiviert. Im Mittelgebirgsdorf Charopo haben der Anbau von Oliven und die Beschäftigung der Bewohner mit der Erzeugung von Olivenöl in den letzten zehn Jahren spürbar zugenommen.Die in Charopo angebauten Sorten sind die Megaritiki-, Amfissa-, Kalamata-, Chalkidiki- und Koroneiki-Olive.

Abgesehen von dem Spitzen-Olivenöl, das sie seit nunmehr dreißig Jahren erzeugt, setzt die Familie Grigoriadis einen integrierten Plan zur Produktion, Lagerung und Abfüllung der Erzeugnisse aus ihrer Olivenproduktion um, unter besonderer Schwerpunktsetzung auf die Innovation und das Aufzeigen der besonderen Charakteristika des Olivenöls aus Serres.

Zugleich bietet sie ihren Kunden einen hochklassigen Service unter Einsatz modernster Anwendungen beim Abfüllen und bei der Verpackung an. In einem Raum von 40 m² am festen Standort Charopo wurde ein rundum ausgestattetes Werk mit der Produktionsanlage, Lagertanks und technisch hoch entwickelten Abfüll- und Etikettiermaschinen eingerichtet.

Eine wichtige Rolle für die Qualität des Sirreon spielen Faktoren wie die Auswahl der Früchte, und deswegen müssen die für die Erzeugung des Endprodukts verwendeten Ölbaumsorten besonders sorgfältig ausgewählt werden, wie auch die Bodenmorphologie, damit die Ölbäume richtig gedeihen können. Ölbäume liefern fast auf allen Böden zufrieden stellende Erträge unter der Voraussetzung, dass das Wasser gut abfließen kann, weil die Ölbäume empfindlich gegen zu viel Feuchtigkeit sind.

In Gebirgsgegenden, wie im Fall von Sirreon, wo der Anbau in 142 m bzw. 250 m Höhe erfolgt, sind die Temperaturen und die Feuchtigkeit während der gesamten Dauer der Bildung der Früchte niedrig und die Durchlüftung intensiv, was sich auf die Qualität des Öls besonders positiv auswirkt.

Die für die Erzeugung des Olivenöls Sirreon gewählten Sorten sind die Chalkidiki-, die Amfissa- und die Megaritiki-Olive. Entsprechend der Bodenmorphologie der Kulturen verleihen diese Sorten unserem Olivenöl einen fruchtigen und pikanten Geschmack und ein herrliches Aroma, das es unter vielen anderen herausstehen lässt. Die Bioprodukte enthalten in ihrer Zusammensetzung 20-30 % weniger Wasser und höhere Anteile an Proteinen, Mineralsalzen, Enzymen und Vitaminen. Außerdem enthalten sie keine Konservierungs- und Geschmacksstoffe sowie keine künstlichen Farbstoffe oder Aromen. Die von uns verwendete natürliche Herstellungsweise trägt dazu bei, dass sie einen viel besseren Geschmack und Aroma haben als die entsprechenden konventionellen Öle.

Die Olivenernte setzt früh im November ein, damit das Olivenöl nährstoffreicher ist (die bekannten wertvollen Polyphenole, die für den menschlichen Organismus besonders gesundheitsfördernd sind). Sie erfolgt im besten Reifestadium (d. h. etwas früh), das mit dem Wechsel in der Farbe der Frucht von grün-gelb zu schwarz-violett zusammenfällt und für ein intensives fruchtiges Aroma sorgt. Die Ernte geschieht mit der Hand oder mit sanften mechanischen Methoden, damit die Bäume nicht verletzt werden und sich keine Pilze ansiedeln.

Nach der Ernte kommen die Oliven in luftdurchlässige Kunststoffsäcke (von höchstens 40 kg), mit groben Maschen, damit die Früchte richtig belüftet und nicht gequetscht werden, bis sie in die Ölmühle gebracht werden.

Das Öl wird spätestens einen Tag nach der Ernte gepresst, und während dieses einen Tages wird die Frucht in kühlen, gut belüfteten Räumen gelagert, damit das Öl einen niedrigen Säuregrad hat.

Das ist es, was das extra native Olivenöl Sirreon kennzeichnet!

Eine Reise, die in Serres beginnt und in alle Welt führt!